PENTHESILEA PENTHESILEA
Heinrich von Kleist trans. Brian Cole

ERSTER AUFTRITT
Scene: Schlachtfeld bei Troja.
Odysseus und Diomedes (von der einen Seite),
Antilochus (von der andern), Gefolge (treten auf).

ANTILOCHUS
Seid mir gegrüsst, ihr Könige! Wie geht's,
Seit wir zuletzt bei Troja uns gesehn?

ODYSSEUS
Schlecht, Antiloch. Du siehst auf diesen Feldern,
Der Griechen und der Amazonen Heer,
Wie zwei erboste Wölfe sich umkämpfen:
Beim Jupiter! sie wissen nicht warum?
Wenn Mars entrüstet, oder Delius,
Den Stecken nicht ergreift, der Wolkenrüttler
Mit Donnerkeilen nicht dazwischen wettert:
Tot sinken die Verbissnen heut noch nieder,
Des einen Zahn im Schlund des anderen.
Schafft einen Helm mit Wasser!

ANTILOCHUS
...............................................Element!
Was wollen diese Amazonen uns?

ODYSSEUS
Wir zogen aus, auf des Atriden Rat,
Mit der gesammten Schar der Myrmidonen,
Achill und ich; Penthesilea, hiess es,
Sei in den scyth'schen Wäldern aufgestanden,
Und führ' ein Heer, bedeckt mit Schlangenhäuten.
Von Amazonen, heisser Kampflust voll,
Durch der Gebirge Windungen heran,
Den Priamus in Troja zu entsetzen.
Am Ufer des Skamandros hören wir,
Deiphobus auch, der Priamide, sei
Aus Ilium mit einer Schar gezogen;
Die Königin, die ihm mit Hilfe naht,
Nach Freundesart zu grüssen. Wir verschlingen
Die Strasse jetzt, uns zwischen dieser Gegner
Heillosem Bündnis wehrend aufzupflanzen;
Die ganze Nacht durch windet sich der Zug.
Doch, bei des Morgens erster Dämmerröte,
Welch ein Erstaunen fasst' uns, Antiloch,
Da wir, in einem weiten Thal vor uns,
Mit des Deiphobus Iliern im Kampf
Die Amazonen sehn! Penthesilea,
Wie Sturmwind ein zerrissenes Gewölk,
Weht der Trojaner Reihen vor sich her,
Als gält es über'n Hellespont hinaus,
Hinweg vom Rund der Erde sie zu blasen.

ANTILOCHUS
Seltsam, bei unserm Gott!

ODYSSEUS
......................................Wir sammeln uns,
Der Trojer Flucht, die wetternd auf uns ein,
Gleich einem Anfall keilt, zu widerstehen,
Und dicht zur Mauer drängen wir die Spiesse.
Auf diesen Anblick stutzt der Priamide;
Und wir, im kurzen Rat beschliessen, gleich,
Die Amazonenfürstin zu begrüssen:
Sie auch hat ihren Siegeslauf gehemmt.
War je ein Rat einfältiger und besser?
Hätt' ihn Athenä, wenn ich sie befragt,
In's Ohr verständiger mir flüstern können?
Sie muss, beim Hades! diese Jungfrau, doch,
Die wie vom Himmel plötzlich, kampfgerüstet,
In unsern Streit fällt, sich darin zu mischen,
Sie muss zu einer der Partein sich schlagen;
Und uns die Freundin müssen wir sie glauben,
Da sie sich Teukrischen die Feindin zeigt.

ANTILOCHUS
Was sonst, beim Styx! Nichts anders giebt's.

ODYSSEUS
.................................................................Nun gut.
Wir finden sie, die Heldin Scythiens,
Achill und ich - in kriegerischer Feier
An ihrer Jungfraun Spitze aufgepflanzt,
Geschürzt, der Helmbusch wallt ihr von der Scheitel,
Und seine Gold- und Purpurtroddeln regend,
Zerstampft ihr Zelter unter ihr den Grund.
Gedankenvoll, auf einen Augenblick,
Sieht sie in unsre Schar, von Ausdruck leer,
Als ob in Stein gehau'n wir vor ihr stünden;
Hier diese flache Hand, versichr' ich dich,
Ist ausdrucksvoller als ihr Angesicht:
Bis jetzt ihr Aug auf den Peliden trifft:
Und Glut ihr plötzlich, bis zum Hals hinab,
Das Antlitz färbt, als schlüge rings um ihr
Die Welt in helle Flammenlohe auf.
Sie schwingt, mit einer zuckenden Bewegung,
- Und einen finstern Blick wirft sie auf ihn -
Vom Rücken sich des Pferds herab, und fragt,
Die Zügel einer Dien'rin überliefernd,
Was uns, in solchem Prachtzug, zu ihr führe.
Ich jetzt, wie wir Argiver hoch erfreut,
Auf eine Feindin des Dardanervolks zu stossen;
Was für ein Hass den Priamiden längst
Entbrannt sei in der Griechen Brust, wie nützlich,
So ihr, wie uns, ein Bündniss würde sein;
Und was der Augenblick noch sonst mir beut:
Doch mit Erstaunen, in dem Fluss der Rede,
Bemerk' ich, dass sie mich nicht hört. Sie wendet,
Mit einem Ausdruck der Verwunderung,
Gleich einem sechzehnjähr'gen Mädchen plötzlich,
Das von olymp'schen Spielen wiederkehrt,
Zu einer Freundin, ihr zur Seite sich,
Und ruft: solch einem Mann, o oe, ist
Otrere, meine Mutter, nie begegnet!
Die Freundin, auf dies Wort betreten, schweigt,
Achill und ich, wir sehn uns lächelnd an,
Sie ruht, sie selbst, mit trunk'nem Blick schon wieder
Auf des Äginers schimmernde Gestalt:
Bis jen' ihr schüchtern naht, und sie erinnert,
Dass sie mir noch die Antwort schuldig sei.
Drauf mit der Wangen Roth, war's Wut, war's Schaam,
Die Rüstung wieder bis zum Gurt sich färbend,
Verwirrt und stolz und wild zugleich: sie sei
Penthesilea, kehrt sie sich zu mir,
Der Amazonen Königin, und werde
Aus Köchern mir die Antwort übersenden!

ANTILOCHUS
So, Wort für Wort, der Bote, den du sandtest;
Doch keiner in dem ganzen Griechenlager,
Der ihn begriff.

ODYSSEUS
......................Hierauf unwissend jetzt,
Was wir von diesem Auftritt denken sollen,
In grimmiger Beschämung gehn wir heim,
Und sehn die Teukrischen, die unsre Schmach
Von fern her, die hohnlächelnden, errathen,
Wie im Triumph sich sammeln. Sie beschliessen
Im Wahn, sie seien die Begünstigten,
Und nur ein Irrthum, der sich lösen müsse,
Sei an dem Zorn der Amazone Schuld,
Schnell ihr, durch einen Herold, Herz und Hand,
Die sie verschmäht, von neuem anzutragen.
Doch eh' der Bote, den sie senden wollen,
Den Staub noch von der Rüstung abgeschüttelt,
Stürzt die Kenthaurin, mit verhängtem Zügel,
Auf sie und uns schon, Griech' und Trojer, ein,
Mit eines Waldstroms wüthendem Erguss
Die Einen, wie die Andern, niederbrausend.

ANTILOCHUS
Ganz unerhört, ihr Danaer!

ODYSSEUS
.........................................Jetzt hebt
Ein Kampf an, wie er, seit die Furien walten,
Noch nicht gekämpft ward auf der Erde Rücken
So viel ich weiss, giebt es in der Natur
Kraft blos und ihren Widerstand, nichts Drittes.
Was Glut des Feuers löscht, lös't Wasser siedend
Zu Dampf nicht auf und umgekehrt. Doch hier
Zeigt ein ergrimmter Feind von beiden sich,
Bei dessen Eintritt nicht das Feuer weiss,
Ob's mit dem Wasser rieseln soll, das Wasser
Ob's mit dem Feuer himmelan soll lecken.
Der Trojer wirft, gedrängt von Amazonen,
Sich hinter eines Griechen Schild, der Grieche
Befreit ihn von der Jungfrau, die ihn drängte,
Und Griech' und Trojer müssen jetzt sich fast,
Dem Raub der Helena zu Trotz, vereinen,
Um dem gemeinen Feinde zu begegnen.
(Ein Grieche bringt ihm Wasser.)
Dank! Meine Zunge lechzt.

DIOMEDES
.........................................Seit jenem Tage
Grollt über dieser Ebne unverrückt
Die Schlacht, mit immer reger Wut, wie ein
Gewitter, zwischen waldgekrönter Felsen Gipfeln
Geklemmt. Als ich mit den Ätoliern gestern
Erschien, der unsern Reihen zu verstärken,
Schlug sie mit Donnerkrachen eben ein,
Als wollte sie den ganzen Griechenstamm
Bis auf den Grund, die Wütende, zerspalten.
Der Krone ganze Blüte liegt, Ariston,
Astyanax, von Sturm herabgerüttelt,
Menandros, auf dem Schlachtfeld da, den Lorbeer,
Mit ihren jungen, schönen Leibern gross,
Für diese kühne Tochter Ares, düngend.
Mehr der Gefangnen siegreich nahm sie schon,
Als sie uns Augen, sie zu missen, Arme,
Sie wieder zu befrein, uns übrig liess.

ANTILOCHUS
Und Niemand kann, was sie uns will ergründen?

DIOMEDES
Kein Mensch, das eben ist's: wohin wir spähend
Auch des Gedankens Senkblei fallen lassen.
- Oft, aus der sonderbaren Wut zu schliessen,
Mit welcher sie, im Kampfgewühl, den Sohn
Der Thetis sucht, scheint's uns, als ob ein Hass
Persönlich wider ihn die Brust ihr füllte.
So folgt, so hungerheiss, die Wölfin nicht,
Durch Wälder, die der Schnee bedeckt, der Beute,
Die sich ihr Auge grimmig auserkohr,
Als sie, durch unsre Schlachtreihn, dem Achill.
Doch jüngst, in einem Augenblick, da schon
Sein Leben war in ihre Macht gegeben,
Gab sie es lächelnd, ein Geschenk, ihm wieder:
Er stieg zum Orkus, wenn sie ihn nicht hielt.

ANTILOCHUS
Wie? Wenn ihn wer? Die Königin?

DIOMEDES
...................................................Sie selbst!
Denn als sie, um die Abenddämmrung gestern,
Im Kampf, Penthesilea und Achill,
Einander trafen, stürmt Deiphobus her,
Und auf der Jungfrau Seite hingestellt,
Der Teukrische, trifft er dem Peleïden
Mit einem tück'schen Schlag die Rüstung prasselnd,
Dass rings der Ormen Wipfel wiederhallten.
Die Königin, entfärbt, lässt zwei Minuten
Die Arme sinken: und die Locken dann
Entrüstet um entflammte Wangen schüttelnd,
Hebt sie vom Pferdes-Rücken hoch sich auf,
Und senkt, wie aus dem Firmament geholt,
Das Schwert ihm wetterstrahlend in den Hals,
Dass er zu Füssen hin, der Unberufne,
Dem Sohn, dem göttlichen, der Thetis rollt.
Er jetzt, zum Dank, will ihr, der Peleïde,
Ein Gleiches thun; doch sie bis auf den Hals
Gebückt, den mähnumflossenen, des Schecken
, Der, in dem Goldzaum beissend, sich herumwirft,
Weicht seinem Mordhieb aus, und schiesst die Zügel,
Und sieht sich um, und lächelt, und ist fort.

ANTILOCHUS
Ganz wunderbar!

ODYSSEUS
.........................Was bringst du uns von Troja?

ANTILOCHUS
Mich sendet Agamemnon her, und fragt dich,
Ob Klugheit nicht, bei so gewandelten
Verhältnissen, den Rückzug dir gebiete.
Uns gelt' es Iliums Mauern einzustürzen,
Nicht einer freien Fürstin Heereszug,
Nach einem uns gleichgült'gen Ziel, zu stören.
Falls du daher Gewissheit dir verschafft,
Dass nicht mit Hilfe der Dardanerburg
Penthesilea naht, woll' er, dass ihr
Sogleich, um welchen Preis gleichviel, euch wieder
In die argivische Verschanzung werft.
Verfolgt sie euch, so werd' er, der Atride,
Dann an des Heeres Spitze selber sehn,
Wozu sich diese rätselhafte Sphinx
Im Angesicht von Troja wird entscheiden.

ODYSSEUS
Beim Jupiter! Der Meinung bin ich auch.
Meint ihr, dass der Laertiade sich
In diesem sinnentblössten Kampf gefällt?
Schafft den Peliden weg von diesem Platze!
Denn wie die Dogg' entkoppelt, mit Geheul
In das Geweih des Hirsches fällt: der Jäger,
Erfüllt von Sorge, lockt und ruft sie ab;
Jedoch verbissen in des Prachtthiers Nacken,
Tanzt sie durch Berge neben ihm, und Ströme,
Fern in des Waldes Nacht hinein: so er,
Der Rasende, seit in der Forst des Krieges
Dies Wild sich von so seltner Art ihm zeigte.
Durchbort mit einem Pfeilschuss, ihn zu fesseln,
Die Schenkel ihm: er weicht, so schwört er, eher
Von dieser Amazone Ferse nicht,
Bis er bei ihren seidnen Haaren sie
Von dem gefleckten Tiegerpferd gerissen.
Versuch's, o Antiloch, wenn's dir beliebt
Und sieh', was deine rednerische Kunst,
Wenn seine Lippe schäumt, bei ihm vermag.

DIOMEDES
Lasst uns vereint, ihr Könige, noch einmal
Vernunft keilförmig, mit Gelassenheit,
Auf seine rasende Entschliessung setzen.
Du wirst, erfindungsreicher Larissäer,
Den Riss schon, den er beut, zu finden wissen.
Weicht er dir nicht, wohlan, so will ich ihn
Mit zwei Ätoliern auf den Rücken nehmen,
Und einem Klotz gleich, weil der Sinn ihm fehlt,
In dem Argiverlager niederwerfen.

ULYSSES
Folgt mir!

ANTILOCHUS
...............Nun? Wer auch eilt uns dort heran?

DIOMEDES
Es ist Adrast. So bleich und so verstört.

SCENE I
Scene: Battlefield near Troy.
Odysseus and Diomedes enter from one side,
Antilochus from the other, both with retinues.

ANTILOCHUS
Greetings, Majesties! How have you been
since last we met upon the field at Troy?

ODYSSEUS
Not well, Antiloch, for here you see
the armies of the Greeks and Amazons
attack each other like two angry wolves.
By Jupiter! They really know not why!
If Mars does not disarm, or Delius
not take up his staff, the Cloud-Shaker
not shoot his thunderbolts between these hosts,
in martial rage they'll all collapse today,
sinking teeth in the throats of the other army.
Bring a helm of water!

ANTILOCHUS
...................................O ye Gods!
What do these Amazon women want with us?

ODYSSEUS
We marched out on the advice of Atreus' sons
with all the army of the Myrmidons,
Achilles and I. We heard Penthesilea
was in revolt in Scythia's dark forests
leading an army of Amazons, bedecked
with serpent skins and hot with lust for battle,
through the mountain paths in this direction
to fill with terror Priam down in Troy.
We hear that on the banks of the Scamander
Deiphobus too, King Priam's son,
has marched his army out of Troy to greet
his friend the Queen, who is coming to his aid.
We are closing off the road to place
an army in between these enemy hosts
and to protect ourselves from their alliance.
Our companies have marched all through the night,
But when the skies of morning first turned red
we saw with great amazement, Antiloch,
spread out across the valley facing us
the Amazon forces fiercely joined in battle
with Deiphobus' men! Penthesilea
is driving off the Trojan army, as
the storm-wind rips the clouds across the sky.
It seems as if she's blowing them away
across the Hellespont and off the Earth.

ANTILOCHUS
That is very strange, by God!

ODYSSEUS
............................................We are forming ranks
to resist the fleeing Trojans who are threatening
to sweep down on us just like an attack,
and we are posting spearmen at the wall.
This is the sight that shocked King Priam's son;
we took a quick decision, on the spot,
to offer greeting to the Amazon queen,
and she reined in her lap of victory.
Could any action have been simpler or better?
If I had asked Athene for advice
could she have given me a clearer message?
But in Hades' name, she must - this maid
who suddenly, as if from Heaven, fell
into our battle, fully armed to fight -
she must join one side or the other, and
I think we must accept her as our friend
since she is clearly hostile to the Trojans.

ANTILOCHUS
What else, in Styx's name? There cannot be more.

ODYSSEUS

Now then, we find the Scythian heroine -
Achilles and I - in all her martial splendour
stationed at the head of her troop of virgins,
well-armoured, with plumes surging from her helmet,
waving down its gold and purple tassels.
Her charger stamps the ground beneath her, and
she's thoughtful of a sudden, casts her eyes
on our troops, no expression on her face,
as if we were stone statues standing there.
See my open hand - I can assure you,
it has more expression than her face.
And then at last her eyes meet Peleus' son
and suddenly she flushes from her face
down to her neck - it was as if around her
all the world was going up in flames.
Then with a sudden burst of energy
- and with a hostile glance at Peleus -
she swings herself down from her horse and gives
the reins to an attendant, and she asks
what brings us to her in such fine array.
I told her that we Greeks were overjoyed
to come across an enemy of the Trojans.
I explained what hate for Priam's race had been
aroused in every Grecian heart, and how
an alliance would be good for her and us -
and all the other words the moment brought.
But in the midst of my impassioned speech
I was surprised to see she was not listening.
Suddenly with an expression of amazement,
like a girl of sixteen years returning
from the Olympic games, she turned to a friend
who stood there at her side and cried out loud:
O Prothoë, Otrere my dear mother
never came across a man like that!
Her friend was struck by these words and was silent,
while Achilles and I could only smile.
But she turned her intoxicated eyes
back to the glittering form of the Aeginan
until he gently approached her to remind her
that she still owed an answer to my question.
Then with flaming cheeks she raged in shame,
that coloured all her armour to the belt.
Confused and proud, and fierce as well, she was
Penthesilea, she retorted, Queen
of all the Amazons and she would send
the answer to me when she reached Cocytus.

ANTILOCHUS
That was exactly what your messenger said.
But there was no-one in the whole Greek camp
who could interpret it.

ODYSSEUS
.................................We are still unsure
what we should think about this intervention,
and furiously ashamed we now go home
and see the Trojans, laughing scornfully
because they sense our shame even from a distance,
gathering as in triumph. They decide
insanely that they are the favoured ones,
and that the Amazon is only hostile
because of a mistake that will be resolved.
They send an envoy who will offer her
again their hands and hearts that she had spurned.
But before their designated envoy
could shake the dust from his accoutrements,
that female centaur at full speed already
attacked us both, us Greeks as well as the Trojans,
and with the raging force of a forest stream
she swept away both sides without distinction.

ANTILOCHUS
You Greeks, that's quite unheard-of!

ODYSSEUS
.......................................................Now begins
a battle such as never had been fought
upon this Earth, not since the Furies' reign.
In Nature, I have always thought, there is
just force and its resistance, no third way.
What puts out fire's flames cannot transform
water into steam, and vice versa.
But here appears a mortal foe of both,
and fire cannot decide if it should trickle
with the water, nor the water if
it should flare to the heavens with the fire.
Attacked by Amazons, the Trojan throws
himself behind a Greek shield, and the Greek
protects him from the maiden who would kill him,
and Greeks and Trojans now must come together,
make common cause despite the rape of Helen
in order to confront their common foe.
(A Greek brings him water)
My thanks! My tongue is dry.

DIOMEDES
............................................And since that day
the battle rumbles on across this plain,
unchanged, except with ever fiercer rage,
like thunder caught in trees on rocky heights.
When yesterday my Aetolians and I
arrived to reinforce our regiments,
she had just attacked with thunderous claps
as if she in her rage intended to
exterminate the whole race of the Greeks.
The flower of the crown all dead, Ariston,
Astyanax, both shaken off by the storm,
Menandros, on the battlefield, to feed
the laurel, fat with their young splendid bodies -
and all for this most shameless daughter of Ares.
In victory she already took more prisoners
than eyes survived to miss them, and than arms
remained to fight to try to set them free.

ANTILOCHUS
And no-one can establish what she wants?

DIOMEDES
No-one, that is just it: we do not know
where we can drop the plumb-line of our thoughts.
- When we see the quite exceptional rage
with which in the chaos of war she will seek out
the son of Thetis, then it seems that she
is filled with personal hatred for that man.
Even the she-wolf, desperate with hunger,
does not pursue the prey she so desires
through snow-clad woods with any greater will
than she pursues Achilles in our ranks.
But recently there was just one occasion
when his life was completely at her mercy,
and she restored it to him with a smile:
He would be in Orcus if she had not stopped him.

ANTILOCHUS
What? If who had not? The Queen?

DIOMEDES
.....................................................Herself!
When yesterday at dusk Penthesilea
met Achilles on the battlefield,
Deiphobus raced to join her and
took up position at the virgin's side.
The Teucrian struck the son of Peleus
with spiteful force that clattered on his armour
so that all round the lofty elms ??? resounded.
The Queen became quite pale, and for two minutes
dropped her arms: and then in fiery rage,
shaking her hair about her flaming cheeks,
raises herself up from her horse's back
and sinks her sword, just like a bolt of lightning
from the firmament into his neck,
and he, for his rash act, fell at the feet
of the son of Thetis, the divine.
To repay her the son of Peleus
tries to do the same; but she bends low
over the mane of her dappled horse's neck,
that biting the bit of gold throws himself round,
so she avoids the murderous blow, and shakes
the reins, looks round and smiles, and is gone.

ANTILOCHUS
How wonderful!

ODYSSEUS
..........................What news is there from Troy?

ANTILOCHUS
Agamemnon sends me here to ask you
if as things are now it might be wise
to consider making a retreat.
Our task is to smash the walls of Troy,
not to obstruct a free princess's army
which seeks some aim to which we are indifferent.
If you can be reasonably sure
that it is not with the help of the Dardanerburg
that Penthesilea is coming here, then surely
you should throw yourselves against the Argives'
ramparts irrespective of the cost.
If she pursues you, then the son of Atreus
will be clearly seen at the army's head
which is what this most mysterious Sphinx
will decide when she confronts the walls of Troy.

ODYSSEUS
By Jupiter! That is my opinion too.
Do you think that Laertes' son will fall
in this absolutely senseless battle?
Get Peleus' sons away from here!
For as a mastiff off the leash will growl
and hurl iteslf on the horns of the stag - the fearful
huntsman anxiously shouts to call it off -
but with teeth in the nape of the splendid beast
it dances with him through the hills and streams
far into the night of the forest; that is how
he was, the madman, when in the thickets of war
this very strange game beast appeared to him.
He sends a speeding arrow through its thigh,
to disable it: he swears he will not leave
the heels of this fierce Amazon before
he has snatched her by her silken hair
and torn her from her tiger-spotted horse.
Try it if you wish, O Antiloch,
and see what all your powers of persuasion
can achieve with him, when he foams at the mouth.

DIOMEDES
O kings, let us together once more place
the wedge of common sense, the calm of reason,
on his impulsive and quite mad decision.
You, inventive offspring of Larissa,
will be able to find the crack he offers.
If he does not give in to you, then I
with two Aetolians will carry him
like a log, for he will be quite senseless,
and throw him down in the middle of the Argive camp.

ULYSSES
Follow me!

ANTILOCHUS
Look - who running towards us?

DIOMEDES
It is Adrastes - pale and quite distraught.

Trans. copyright © Brian Cole 2006

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