ALS ICH, AUF DER REISE ... I MET THE OTHER MONDAY ...
Heinrich Heine tr. John Brian Aspinall
Als ich, auf der Reise, zufällig
Der Liebsten Familie fand,
Schwesterchen, Vater und Mutter,
Sie haben mich freudig erkannt.

Sie fragten nach meinem Befinden,
Und sagten selber sogleich:
Ich hätte mich gar nicht verändert,
Nur mein Gesicht sei bleich.

Ich fragte nach Muhmen und Basen,
Nach manchem langweilgen Geselln,
Und nach dem kleinen Hündchen
mit seinem sanften Belln.

Auch nach der vermählten Geliebten
Fragte ich nebenbei;
Und freundlich gab man zur Antwort:
Dass sie in den Wochen sei.

Und freundlich gratuliert ich,
Und lispelte liebevoll:
Dass man sie von mir recht herzlich
Viel tausendmal grüssen soll.

Schwesterchen rief dazwischen:
Das Hündchen, sanft und klein,
Ist gross und toll geworden,
Und ward ertränkt, im Rhein.

Die Kleine gleicht der Geliebten,
Besonders wenn sie lacht;
Sie hat dieselben Augen,
Die mich so elend gemacht.
I met the other Monday
Keith and Kendra Wade
and their teenage daughter Julie
along Marine Parade.

Happy to remember me
they wondered where Id been
and swore Id hardly altered
except my face was thin.

I asked about Aunt Dorothy
and sundry boring folk
and the little yellow mongrel
with the gentle bark,

and then their married daughter,
as if in afterthought.
Theyd left her scoffing chocolates
in a private ward -

twin lads just like their daddy
shed had that very day!
I said congratulations
and grinning backed away.

That little dog, said Julie,
spreading descriptive hands,
grew huge and wild and stupid
and drowned on Whitby sands.

Then looking like her sister
she peeped her lips apart
and swooped her callous eyelids
and laughed and split my heart.

Trans. Copyright © John Brian Aspinall 2006


next
index
translator's next