HOW WE ALL SWIFTLY ... WIE WIR ALLE EILIG ...
Don Coles trans. Margitt Lehbert


My God how we all swiftly, swiftly
unwrap our lives, running from
one rummaged secret to the next
like children among their birthday stuff -
a shout, a half-heard gasp here
and for a while bliss somewhere else
when the one thing we asked for all year
is really there and practically as perfect
as we knew it would be. Those beckoning passes
into what's ahead: first words, the run
without a fall, a bike, those books,
a girl whose nakedness is endless in our bed,
and a few public stunts with results that
partly please us. And on we go, my God how
restlessly among glimpsed profiles turning and
undarkening towards us as we reach them - lucky
the ones who will more than briefly enter
that intricate journey which while it shines proves
some of the children right.


Mein Gott, wie wir alle eilig, eilig
unsere Leben auspacken, von einem
durchwühlten Geheimnis zum nächsten rennen
wie Kinder zwischen ihrem Geburtstagszeug -
ein Schrei, ein halb gehörtes Atemholen hier
und für eine Weile Glückseligkeit an anderer Stelle,
wenn das Eine, um das wir ein Jahr lang gebettelt haben,
wirklich da ist und praktisch genauso perfekt,
wie wir es uns vorgestell batten. Diese lockenden Vorstösse
in das, was noch kommt: erste Worte, Laufen
ohne hinzufallen, ein Fahrrad, diese Bücher,
Mädchen, dessen Nacktheit endlos ist in unserem Bett,
und ein paar öffentliche Kunststücke mit Ergebnissen, die
uns zum Teil gefallen. Und weiter gehen wir, mein Gott wie
rastlos zwischen kurz erblickten Profilen, die sich wenden und
uns entgegendunkeln, wenn wir sie erreichen - glücklich
die, die mehr als nur kurz in diese verschlungene
Reise eintreten, welche in ihrem Leuchten beweist,
dass manche dieser Kinder doch recht hatten.

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